• – Evangelische Kirchengemeinde Wipperfürth –

    Spende Hochwasser-Hilfe

    Wer die Gemeinde finanziell bei der Wiederherstellung der Gemeinderäume und bei der Wiederbeschaffung von Inventar und Instrumenten konkret unterstützen möchte, kann auf das Konto der Kirchengemeinde spenden. Eine Spendenquittung kann ausgestellt werden.

    Empfänger: Ev. Kgm. Wipperfuerth

    Volksbank Berg eG

    IBAN: DE 34 3706 9125 5192 3350 10 

    Stichwort: Spende Hochwasser


    Liebe Gemeinde,

    aufgrund der Hochwasserschäden an unseren Gebäuden findet am Sonntag, den 18. Juli KEIN Gottesdienst vor oder in der Evangelischen Kirche am Markt statt. 


    „Gott, hilf mir! Denn das Wasser reicht mir bis an die Kehle.
    Ich versinke in tiefem Schlamm versunken, wo kein Grund ist;
    ich bin in tiefes Wasser geraten, die Strömung reißt mich fort.“

    So steht es in Psalm 69, einem Jahrtausende alten Gebet der Bibel,
    das in diesen Tagen in Wipperfürth aktueller ist, denn je.

    Ja, es gab schon öfter mal Hochwasser in Wipperfürth, aber so … so noch nie!
    Darin sind sich alle einig, die Nachbarn, die Menschen auf dem Marktplatz und bei Edeka,
    genauso wie diejenigen, die in den Fabrikhallen stehen
    und versuchen ihren Arbeitsplatz von Schlamm und Modder zu befreien.

    Auch die Räume der Evangelischen Kirche sind im wahrsten Sinne des Wortes abgesoffen, gleich doppelt.
    Die gesamte untere Etage des Evangelischen Gemeindehauses an der Lüdenscheider Straße wurde quasi „weggespült“. Das Wasser stand 1,40 m hoch in den Räumen und hat – wie überall in den Straßen – eine Spur aus Schlamm und Verwüstung hinter sich hergezogen.

    Schlimmer noch: Auch die unteren Räume am Anbau der Evangelischen Kirche wurden komplett überflutet. Die Heizungsanlagen, die Sanitäranlagen, die Elektrik, die Instrumente, die Küchen, die Werkzeugkeller …
    alles nur noch ein trauriger, nasser Haufen Müll, Gerümpel und Erinnerungen.

    „Gott, hilf mir! Denn das Wasser reicht mir bis an die Kehle.
    Ich versinke in tiefem Schlamm versunken, wo kein Grund ist;
    ich bin in tiefes Wasser geraten, die Strömung reißt mich fort.“

    Und auch wenn der Verstand uns sagt, dass es andere Regionen in NRW gibt, denen es noch viel übler geht als uns, der Bauch fühlt schon: Es hat uns auch hart getroffen hier in Wipperfürth.
    Wie wird es weitergehen … nächste Woche … nächsten Monat?
    Die Reserven sind aufgebraucht … nach Corona. Die Nerven liegen blank.

    Und – was Corona nicht geschafft hat – das schafft das Wasser:
    Die Glocken der Evangelischen Kirche am Markt schweigen, zu viel Wasser in der Elektrik.
    An diesem Sonntag kann kein Gottesdienst stattfinden, ob es in den nächsten Tagen gelingt einen Teil der Kirchentechnik wieder in Gang zu bringen, ist noch ungewiss.
    Genau wie alle anderen Wipperfürther stehen auch wir vor der Frage: Woher kommt mir Hilfe?

    „Meine Hilfe kommt von Gott, der Himmel und Erde gemacht hat.
    Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen!“ –
    heißt es in Psalm 121. Worte die Mut machen.

    Aber es ist wohl zu kurz gegriffen, Gott allein die Hilfe in die Schuhe zu schieben.
    Schneller ist oft die „Hilfe vor Ort“, also Orte, an denen alle gemeinsam anpacken und einer dem anderen beisteht.
    Wird auch das in Wipperfürth gelingen? Ich hoffe es!

    Bis dahin, bleiben Sie trocken! Ihre Pfarrerin Stefanie Eschbach

    Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben, dass ihr immer reicher werdet an Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes. (Römer 15, 13)

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    „Streaming-Gottesdienste“ und gemeindeübergreifende Projekte

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